Samstag, 26. November 2016

Hymns for a dying planet....

MARTYRDÖD haben mit ihrem neuen Album namens "List" den „perfekten“ Soundtrack zum derzeitigen Zustand unseres Planeten abgeliefert. Klassischer D-Beat Crust gepaart mit diesen melancholischen Melodien, wie sie nur MARTYRDÖD erzeugen können.


In einer Welt,in der die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer wird, was konkret bedeutet, dass nach wie vor jeden Tag Menschen an Hunger sterben, während andere durch Spekulationen auf Lebensmittel viel Geld verdienen.
In einer Welt, in der politischer und religiöser Fundamentalismus immer größer wird, in der der Hass immer weiter wächst.
Eine Welt, in der man das wichtigste politische Amt der Welt bekleiden kann, wenn man genügend Geld hat und die Menschen mit dümmlichen Parolen zum Stimmvieh degradiert.
Eine Welt,in der jedes Jahr Milliarden „Nutztiere“ gequält und ermordet werden und viele Menschen dies ganz normal finden.

Ökonomie (im Sinne von Profitmaximierung als oberstes Prinzip) und Ökologie sind nach wie vor unvereinbare Gegensätze, auch wenn sogar Grünen-Politiker das Gegenteil behaupten. Klar, wenn alle Ressourcen verbraucht sind und die Erde total im Arsch ist, dann kann auch kein Unternehmen mehr Geld verdienen. Aber soweit denkt doch keiner, meistens wird gerade mal das nächste Geschäftsjahr ins Visier genommen.

Eine Welt, in der sich die Menschen über einen angedachten „Veggie-Tag“ in Kantinen so aufregen, als stünde der Weltuntergang bevor.

Wenn die Erderwärmung nicht gestoppt wird und die angedachten Ziele nicht erreicht werden, dann sind die Flüchtlinge, die in letzter Zeit nach Europa kamen bzw. versucht haben zu kommen (und dabei teilweise elendig krepiert sind), ein Klecks gegen die -zig Millionen, die dann versuchen werden, zu kommen,weil aufgrund des Klimawandels ihre Lebensgrundlagen wegbrechen werden. Wenn bei den derzeitigen Flüchtlingszahlen schon Gewalt und Hass explosionsartig ansteigen, dann kann sich jeder mit ein bisschen Fantasie ausmalen, welche Zustände in diesem Fall wohl herrschen werden...

Nein, die Erde ist in keinem guten Zustand. Mir scheint es fast so, als würden all die Fortschritte, die sowohl bei uns als auch global in den vergangen Jahrzehnten erreicht wurden, innerhalb kürzester Zeit zunichte gemacht.

Für uns ("uns" nicht im Sinne von "wir" gegen "die"-sondern in dem Sinne, dass es komplett verschiedene Lebenswelten sind) hierzulande reicht das wohl noch. Vielleicht auch noch für unsere Kinder. Und für deren Kinder ? In anderen Teilen der Welt sterben und leiden die Menschen aufgrund von Krieg, Flucht und Ausbeutung nach wie vor jeden Tag.

Wenn man eine kollektivistische Sichtweise wählt, kann man nur noch konstatieren, dass die Menschheit es nicht anders verdient hat....

Ich wollte keinem die Stimmung versauen-musste nur mal raus....





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